News & Culture

Der Montanasaal

Montana - News & Culture - Sponsorships - Der Montanasaal
 
Im ’Schwarzen Diamanten’, wie das neue Gebäude der dänischen Nationalbibliothek in Kopenhagen genannt wird,  bildet der Montanasaal den Rahmen für Ausstellungen aus den Schätzen der Königlichen Bibliothek. Montana und Peter J. Lassen treten sowohl als finanzieller als auch konzeptueller Sponsor der Bibliothek auf.

Peter. J. Lassen erzählt:
„Die Idee entstand vor 7 Jahren, als der Direktor der Königlichen Bibliothek Erland Kolding Nielsen sich an mich wandte und sich für die Einrichtung der Ausstellungsräume für die sehr kostbaren und heiklen Schätze der Bibliothek beraten ließ. Dabei handelt es sich um so verschiedene Ausstellungstücke wie alte Globen, die Gutenbergbibel, isländische Handschriften, Handschriften aus dem Orient sowie Schulbücher und ausgestopfte Pferde. Schätze, die von den Königen und Adelshäusern über Jahrhunderte gesammelt und der Königlichen Bibliothek überlassen wurden.

Die Präsentation dieser Gegenstände wirft verschiedenste Probleme auf, weil gleichzeitig Anforderungen an die Sicherheit und ein bestimmtes Raumklima sowie an Materialien und Zugänglichkeit gestellt werden. Die Aufgabe wurde mit dem Montanasaal gelöst, mit dem ein völlig neues Modell der räumlichen Inszenierung gelungen ist, indem eine große zylindrische Glasvitrine in die Mitte des Raumes gestellt wurde. In der Vitrine können auch sehr große Objekte, die spezielle klimatische Bedingungen und Sicherheitsvorkehrungen erfordern, präsentiert werden. An den Seiten des Raums befindet sich GRID-Elemente, die je nach Bedarf umgebaut und mit Rückwänden, Glasfronten und Böden versehen werden können.

Die Ausstellungen im Montanasaal werden auf Anregung von Peter J. Lassen von Künstlern gemeinsam mit den in der Bibliothek angestellten Forschern inszeniert bzw. visualisiert. Die erste Ausstellung „Von Staub zu Gold” wurde vom dänischen Künstler Peter Holst Henckel gemeinsam mit der Ausstellungskuratorin Karen Skovgaard-Petersen gestaltet. „Von Staub zu Gold” ist eine Ausstellung von Publikationen, die gewöhnlich schnell im Papierkorb landen, was diese aufbewahrten Flugblätter, Bänkellieder, Schulbücher und Zeitungen so besonders wertvoll macht.